Der Verlag 1995-2014

Der Verlag 1995-2014


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Artikel-Nr.: MVText1

Der Musikverlag Cornelia Schaborak stellt sich vor

Der Verlag hatte seinen Sitz in Riedering, Landkreis Rosenheim, im Chiemgau von 1995-2013. Seit Dezember 2013 haben wir uns in Waldkirchen im Bayerischen Wald angesiedelt.

 

Die Jahre vor der Verlagsgründung waren wir bereits als Autoren, Notensetzer und Lektoren (Dieter seit 1988 im Eigenverlag, sowie seit 1992 für den Preißler Verlag, Hans Auer, Hermann Huber, Toni Bartl und Heinrich Albrecht) tätig. Unser Spezialgebiet ist die Aufbereitung von Notensätzen für die Instrumente, welche wir auch als Musiklehrer unterrichten.Unser musikalischer Schwerpunkt liegt dabei in der Erhaltung und Bearbeitung traditioneller alpenländischer Musik.

Dieters Spezialgebiet ist die vierreihige Harmonika. In den letzten 30 Jahren hat er ca. 10.000 Notensätze für sich und seinen Musikunterricht geschrieben. Schon 1988 machte er mit seinen ersten Kompositionen auf dem Tonträger „Ziachmusi amoi anders“ den Kreis der Ziachspieler auf sich aufmerksam. Seit 1998 veröffentlicht er auch Noten in Standardgriffschrift.

Den Anfang machten die Hefte „Oanszwoa, oanszwoadrei“ - das 47 Zwiefache beinhaltet - und das Weihnachtsheft „Jetzt kimmt die heilig Weihnachtszeit“. Sein Unterrichtsmaterial stellte er lange Zeit nur seinen eigenen Schülern zur Verfügung. Das hat sich geändert: 1999 begann er seine methodisch aufgebaute Spielheft-Serie „Ziachmusi - Volksweisen“ Band 1-5 in unserem Verlag herauszugeben. Sie erschließt spielerisch alle musikalisch-technischen Möglichkeiten der Vierreihigen von den Anfängen bis zum reifen Spiel. Diese Jubiläums-Edition ist ein Novum und stellt das bisher einzig vollständige Lern- und Lehrwerk für dieses Instrument dar. Ergänzt wird das Ganze durch die Lern CD’s, die in mehreren Stimmungen angeboten werden. "A Staade Ziachmusi",  Zusatzhefte zur Harmonikaschule und die "Hoagartenstückl"

Wer die Diatonische Harmonika einmal klassisch erleben möchte, sollte doch einmal in die CD „Edle Klänge auf 50 Tasten“ hineinhören. Hier erwartet ihn ein ganz besonderer Ohrenschmaus.

Die Vertonung der "Deutschen Messe" von Franz Schubert und seine selbst komponierte "Glonner Messe" sind weitere Meilensteine seiner Harmonika-Editionen. Zahlreiche Marschausgaben und Transkriptionen großartiger klassischer Stücke zeigen die vielfältigen Möglichkeiten des Harmonikaspiels auf der D.S. 50/21-tastigen Harmonika mit seinem selbst entwickelten System auf.

Ganz neu ist die Volksmusik Doppel-CD "Vo ganz tiaf drinna"
mit der er sich mit 32 Eigenkompositionen, die in den Jahren
1996-2011 entstanden sind sozusagen öffentlich präsentiert.

Mit der Neuauflage der Harmonikaschule im Jahr 2002 ist es uns auch gelungen, Dieters Ideen aus seinem Unterrichtswerk in meines zu integrieren, so schließt sich der Kreis.

Ich, Cornelia Schaborak, wurde damals - noch unter meinem Mädchennamen Blidon bekannt, als ich mit einem neuen Schulwerk für die Steirische Harmonika in Griffschrift an die Öffentlichkeit trat, das ich bei der Edition Engel verlegte. Die Zeit war reif für ein neues Unterrichtskonzept und so hatte ich großen Erfolg damit. Nach knapp drei Jahren waren 1400 Hefte verkauft. 1995 erfolgte dann die erste große Umstrukturierung dieses Werkes. Dank eines hauseigenen Tonstudios konnten wir nun auch erstmals einen Tonträger dazu aufnehmen und anbieten. 1997 und 1999 waren die nächsten Auflagen bereits wieder verkauft. Die ständige Aktualisierung des Schulwerks - besonders auch die Einführung des Durbaßsystems für die Dreireihige - war notwendig, um mit der aktiven Entwicklung auf dem Harmonikasektor Schritt zu halten. Methodisch angegliedert sind die Hefte „Ziachstückl“ Band 1-3, die alle auf die dreireihige Harmonika abgestimmt sind. Es folgte dann auch die Ausgabe "Staade Stückl".

Da ich auch Hackbrett und Gitarre unterrichte, war es naheliegend, zu den entsprechenden Harmonikaheften für diese Instrumente Begleitstimmen anzubieten. Diese sind in JEDER Harmonika-Stimmung erhältlich, was bis heute weltweit einmalig ist. Sie sind im Violinschlüssel verfaßt und mit Hackbrett, Zither oder Harfe, Geige, Akkordeon (ev, Klarinette) spielbar.

Die Sparte Saitenmusik stellt einen weiteren Eckpfeiler unseres Verlages dar: Im Jahr 2000 veröffentlichte ich ein Schulwerk für das chromatische Hackbrett. Einzigartig dazu ist die Lern-CD, auf der sowohl die Hackbrett- als auch eine Gitarrenbegleitstimme eingespielt ist. An die Schule schließen die „Chiemgauer Notenbüchl“(mittlerweile auch mit CD erhältlich) sowie die „Aschauer Notenbüchl“ an. Diese unterscheiden sich durch die Besetzungsmöglichkeiten. Des weiteren umfasst unser Sortiment klassische Werke als auch Folklore. Die vier Folklorehefte wurden nun auch hörbar auf CD gebracht. Für die Liebhaber der Gitarrenmusi empfehle ich die „Chiemgauer Gitarrenstückl“ Band 1 + 2 (CD erhältlich). Die Gitarrenschulen für die klassisch/moderne Richtung sowie für Volksmusikanten mit "Begleitprogramm" rundet das Programm für die Gitarristen ab. Denn das Melodiespiel sowie das Begleiten können so mit ausgereiften Konzepten wie der Verwendung der Tabulatur als zusätzliche Hilfe als auch Übungs-CDs mit den Angeboten der Lernmedien im modernen Musikangebot mithalten.

 

Letzte Aktualisierung 13.10.2014

Artikel-Nr.: MVText2

Informatives zu den Saitenmusik-Ausgaben

 

HACKBRETT

In den letzten 30 Jahren hat sich die Spieltechnik auf den sogenannten Volksmusikinstrumenten wie Hackbrett und Gitarre geradezu revolutionär verändert.

Dies geschah vor allem durch die am Richard Strauss Konservatorium ausgebildeten Volksmusiklehrer, durch ein intensives Angebot an Volksmusikseminaren und dem Engagement des langjährigen Volksmusikpflegers für Oberbayern Wolfi Scheck. Die Volksmusik boomte, ebenso der Volkstanz, es gab Stubnmusigruppen ohne Ende. Es kamen aber keine neuen Noten mehr auf den Markt, keine adäquate Hackbrettschule für Volksmusikanten oder die, die keine modernen Kompositionen spielen möchten.

Ich machte mir etwas Sorgen um die Zukunft des Hackbretts. So fing ich an, selbst Stücke für den Unterricht zusammenzustellen und auch das eine oder andere selbst zu schreiben. Von 1998-2000 systematisierte ich mein jetziges Unterrichtswerk und trug alles über die Geschichte des chromatischen Hackbretts zusammen. Das Resultat ist ein umfangreiches Schulwerk, sowohl für Kinder als auch Erwachsenen geeignet. Methodisch folgen die „Chiemgauer Notenbüchl“ sowie die „Aschauer Notenbüchl“, sie enthalten einen reichen Notenschatz überlieferter, neu aufbereiteter, sowie einige neukomponierte Melodien. Ob Sie nun „Festliche Saitenklänge“ oder ein Weihnachtsheft suchen, „Folklore“ für Hackbrett,  anspruchsvolle „Klassik“ Ausgaben oder eine neue Saitenmusik-Messe, es dürfte fast kein Wunsch offen bleiben.

GITARRE

Hier finden Sie bei uns Noten für Gitarrenduo/-trio ganz neu auch mit CD  („Chiemgauer Gitarrenstückl“ Band 1 und 2). Die später entstandene Gitarreschule für Volksmusikanten (©2010/2011) dürfte in dieser Form auch neu sein, denn im Band 2 geht es um die Gitarrenbegleitungin der Volksmusik mit Grifftabellen und einer Übungs-CD, auf der auch Stücke mit Hackbrett als "Melodiestimme" und Gitarrenbegleitung eingespielt sind.

Viel Vergnügen!

 

Letzte Aktualisierung 13.10.2014

Artikel-Nr.: MVText3

Informatives zu unseren Griffschriftnoten

Die Verwendung einer Griffschrift (Tabulatur) für Harmonika ist so alt wie das Instrument selbst.

Im Jahr 1829 entstand der Prototyp, das sogenannte Accordion. Die Zweckmäßigkeit dieser Notation ergibt sich aus der Wechseltönigkeit bei Druck und Zug und aus der Anordnung der Tasten bzw. Töne auf dem Griffbrett (Diskant). Diese Universalschrift gibt die zu spielende Taste, die Reihe, die Balgrichtung als auch den Notenwert an. Dadurch entfällt ein tonales Umdenken und Umlernen beim Wechseln zu einer anders gestimmten Harmonika.

Versuche, dieses Instrument nach Klangschrift zu unterrichten bzw. zu erlernen, stehen im Widerspruch zum diatonischen Prinzip, der damit verbundenen Wechseltönigkeit und der Tatsache, dass in einem Schulwerk nicht alle 12 möglichen Tonarten verständlich behandelt werden können. Der dafür erbrachte Zeitaufwand steht in keinem Verhältnis zu den Lernfortschritten. Das Ergebnis langjähriger Unterrichtspraxis, tagtäglicher Notensatzarbeit sowie unauslöschlicher Leidenschaft für dieses Instrument stellen wir Ihnen zur Erfüllung Ihrer musikalischen Träume zur Verfügung.

 

Letzte Aktualisierung am 19.7.2011

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